Kifferbilder - das Wort des Tages

via monstropolis und laxu:

In einem Interview mit Spiegel Online gab StudiVZ Geschäftsführer Marcus Riecke bekannt, dass sein Unternehmen dank der kürzlich geänderten AGB nun dazu berechtigt sei, Userdaten an Ermittlungsbehörden weiterzureichen. Wöchtentlich wurden rund 10 Ermittlungsanfrage bei StudiVZ eingehen…

Vermutlich wird es jetzt wieder zu einem Aufschrei in der Studenten-Community kommen. Doch mal ehrlich: Wie blöd muss man sein, um seine Kifferbilder frei zugänglich im Web zu veröffentlichen?

Ausgewählte Statements vom Notziblog und mmyNews, wo man sich die AGB etwas näher anschaut.

2 Reaktionen zu “Kifferbilder - das Wort des Tages”

  1. allo

    Interessant ist auch, dass Kiffen selber wohl nicht illegal ist, sondern nur der Besitz/Handel. Beweist so ein Bild dann überhaupt etwas?

  2. Anmerkung

    Diese News lässt zum Denken anregen.

    Vor kurzem wurde vom Bundesgerichtshof die “Online - Durchsuchungen” gesetzlich verabschiedet - (egal in welcher Form und mit welchen Details -darauf möchte ich hier nicht im Einzelnen eingehen).

    Daher wundert mich dieser Schritt der AGB - Änderung gar nicht - im Gegenteil es wird in naher Zukunft eine Welle dieser Änderungen und Modifizierungen geben. Nicht ausgeschlossen ist allerdings, das sehr viele weiche Daten von Online Usern auf diverse Art und Weise vermarktet und veräußert werden.

    Was mich allerdings doch leicht bedenklich macht - wieviele Menschen im heutigen Informationszeitalter nicht wertvoller mit Ihren Daten umgehen?

    Sind die Leute naiv?

    Oder gar ist es eine Art “Internet - Exhobitionismus” ?
    Um jeden Preis, auf jeden Fall im Mittelpunkt zu erscheinen, ohne hierbei die Risiken ernsthaft zu hinterfragen.

    Auf jedenfall eines steht fest unsere Daten sind zu wertvoll um sie den Behörden zu überlassen!

    Der gläserne Mensch gehört jetzt schon der Gegenwart an!

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